Auch wenn der “Wein im Weinberg gemacht“ wird, die Kellertechnik hat fern jeder romantischen Vorstellung schon Einfluß auf den Werdegang der Weine. Vor allem bei den Rotweinen spielt der gezielte Einsatz von neuen Barrique-Fässern eine über­aus wich­tige Rolle für eine optimale Entwicklung und lange Haltbarkeit.   
Die roten Trauben werden ab­ge­beert und kom­men in die Maischegär­tanks. Top-Selectionen ver­bringen in­klu­sive Nach­ma­ze­ra­tion bis zu vier Wochen in den Gär­tanks, um möglichst alles aus den Schalen zu extrahieren. Zum Teil wird vor der Gärung noch eine mehrtägige Kaltmazeration an­ge­wendet. Nach der Pressung kommen

die einfacheren Rotweine aus jüngeren Anlagen in äl­te­re, mehr­jährig benutzte Fässer, die Spit­zen­weine aus­schließ­lich in neue Bar­riques ver­schie­dener Toastung aus fran­zö­sischer Her­stel­lung. Die Top-Rotweine brau­chen bis zu 10 Jahre, bis sie sich vollständig entfaltet und ihr Op­ti­mum erreicht haben.

Die weißen Sorten für frische, aro­matische Ka­bi­nett­weine kommen in tem­pe­ra­turgesteuerte Edel­stahl­tanks und vergären bei 12° bis 16° Celsius, danach langes Hefelager auf der Feinhefe. Die alkoholreichen Spät-und Aus­le­sen der Weißweine (auch Bee­ren­aus­lesen umd Eisweine) kommen nach dem Pressen zum Vergären in neue Barriques.

KELLER,
TECHNIK
UND PHILOSOPHIE
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