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Zuallererst ein paar Worte zur Weinbergsarbeit beim Weingut Hummel, auf die sehr großer Wert gelegt wird, und deren Philosophie.

Qualität entsteht im Wein­berg. Deshalb kurzer Anschnitt, „Grüne Lese“-das Ausdünnen der Re­ben nach der Blüte, Trau­ben werden hal­bie­rt, (Erträge beim Rotwein 30 - 50 hl/ha), viel Lau­b­ar­beit, keine Ver­wen­dung von Insektiziden - die Nütz­lings­scho­nung steht im Vor­der­grund („naturnaher Weinbau“), gezielte und scho­nen­de Bo­den­be­ar­bei­tung sowie die Einsaat artenreicher Begrünungen zur Förderung der Insektenvielfalt.
Eine Zertifizierung nach ökologischen Richtlinien ist für uns aktuell nicht relevant, da wir die Kupfer- und Schwefelproblematik im Ökologischen Weinbau als sehr kritisch betrachten. Die Hand­lese erfolgt in kleinen Bot­tichen bzw. Körben und es sind nur vollreife Trauben er­wünscht. Ver­wen­det werden nur ge­sun­de Trau­ben.

In Pro­blem­jahren erfolgt Hand­se­lek­tion der Trau­ben auf dem Sor­tier­tisch im Wein­gut. Die Lagenbezeichnungen, die beim Weingut dominieren, heißen „Malscher Rotsteig“ und „Malscher Ölbaum“ und bilden zusammen das einmalige Terroir am „Letzenberg“ in Malsch. Als weiße Sorten werden Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay, Au­xer­rois, Riesling, Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner und Muskateller angebaut. Der rote Sortenspiegel besteht aus Spätburgunder, Schwarzriesling, Lem­ber­ger, Regent, Cabernet Sau­vi­gnon, Cabernet Franc, Merlot und Syrah.

 

 

 

WEINBERGS-
ARBEIT,
LAGEN UND
REBSORTEN
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